Celebrate good times …

In diesem Sommer feiert die Karate-Abteilung der BSG Stahl Eisenhüttenstadt ihr 25jähriges Bestehen. Zum Jubiläums-Lehrgang am 18. Juni kamen auch elf Teilnehmer des SC Karate Bestensee e.V. und vier von unseren Freunden von der Karatevereinigung Makoto aus Dabendorf, die sich den schweißtreibenden Trainingseinheiten aussetzten.

Aus Saarlouis war Volker Schwinn, 7. Dan, der Einladung der BSG gefolgt und führte Gastgeber und Gäste fast spielerisch an ihre Leistungsgrenzen. Nach fünf Stunden Training wurden zum Tagesabschluss Dan-Prüfungen abgenommen. Prüfer waren Volker Schwinn und Ronald Dorau, 5. Dan.

Vom SC Karate Bestensee e.V. bestand Jannes Mechler die Prüfung zum 2. Dan. Das gelang auch Robert Jannig und seinem Bruder Alex von der Karatevereinigung Makoto e.V., Dabendorf, der nunmehr den 3. Dan erhielt.

Wir gratulieren ganz herzlich.

Unsere Glückwünsche zur bestandenen Danprüfung gelten aber auch allen anderen Probanden: Den Fünfen aus der BSG Stahl, allen voran Rolf Fünning, der den 4. Dan erhielt, Frank Isselborg, 3. Dan, vom Karate-Do im Fläming, sowie Claudia Günther vom SC Schöneiche.

Ron Wolffmakoto_logo
Karatevereinigung Makoto e.V.

 

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Wolf Strauß
SC Karate Bestensee e.V.

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Jannes Mechler
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Sandra und Einar Dankert

Fotos: © 2016 SC Karate Bestensee e.V.

Brandenburg in Bestensee – KDB Tag

KDBTag 2016 fotoflyer 001Vereine, Sportler, Wettkämpfer und viele Neugierige und Zuschauer werden zum KDB-Tag 2016 in Bestensee erwartet: Der Karate Dachverband des Landes Brandenburg begeht mit vielen Gästen den diesjährigen Tag des Karate beim SC Karate Bestensee e.V.

Ein vielfältiges und interessantes Programm erwartet alle, die einmal eine andere Stilrichtung ausprobieren möchten, sich einer Kyu-Prüfung unterziehen wollen oder mehr über das „Japanische“ am Karate erfahren wollen.

Für Kinder gibt es mehrere Veranstaltungen zum Mitmachen. Ebenso erwarten Schnupperkurse junge und erwachsene Interessierte, die herausfinden möchten, wie sich Karate für Neulinge anfühlt.

Für alle Hungrigen steht ein reichhaltiger Imbiss mit Grill bereit.

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Bestensee in Berlin

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Der SC Karate Bestensee war am 16. April in der Hauptstadt. Die Bestenseer besuchten einen Lehrgang mit den beiden langjährigen Bundesjugendtrainern Schahrzad Mansouri und Sigi Hartl. Nach fünf Stunden anspruchsvoller Übungen waren die Teilnehmer erschöpft und zufrieden.

Mit 14 Teilnehmern fuhr der Verein nach Berlin, nicht mitgerecht die Eltern, die ihre Kinder begleiteten. Eingeladen hatten die beiden international bekannten Frankfurter Sigi Hartl und Schahrzad Mansouri. Beide sind vielfache World-Cup-Sieger und deutsche Meister, beide tragen den 5. Dan. Sie arbeiten seit über zwei Jahrzehnten als erfolgreiche Trainer. Vor allem diejenigen, die das erste Mal einen Lehrgang der beiden besuchten, waren besonders gespannt.

Nach der Erwärmung wurden die Karateka unterteilt: Anfänger und Mittelstufe bildeten eine Gruppe, Oberstufe und Danträger die andere. Dann begann die Arbeit: Es wurden einzelne Techniken geübt, in Partnerübungen vertieft und anschließend im Zusammenhang als Kata gelaufen.

Derartige Praxislehrgänge helfen den Athleten bei der Korrektur von Fehlern, die sich im Laufe der Zeit bei allen einschleichen. Sie geben aber dem Einzelnen auch Hinweise zur Verbesserung seines Trainings. Und letztlich ist es erfrischend, gelegentlich von einem anderen als dem vertrauten Trainer des eigenen Vereins sich etwas abgucken zu können. Die Bestenseer Braun- und Blaugurte waren froh, sich für diesen Lehrgang entschieden zu haben.

Kinder sehen die Sache natürlich noch aus einer ganz anderen Perspektive: Macht der Lehrgang Spaß, treffe ich andere Kinder, die ich kenne, kann ich den Anweisungen des Leiters gut folgen, sind vertraute Betreuer in der Nähe?

Die Bestenseer Kinder fühlten sich ganz offensichtlich wohl. Sie schafften es, die Übungseinheiten konzentriert mitzumachen, auch wenn es am Ende anstrengend wurde. Drei Stunden Training kosten Kraft und Konzentration, auch wenn es Pausen zwischendurch gab.

Zum angenehmen Gefühl trug die von den Berliner Architekten Inken und Hinrich Baller errichtete Halle der Schöneberger Spreewald-Grundschule bei. Durch viel Glas und warmes Holz im Interieur entsteht ein wohliger, von Licht durchfluteter Raum, in dem man sich gern bewegt.

Gegen Mittag sorgten auch die Nachrichten vom Arawaza Cup aus Halle an der Saale für steigende Stimmung. Auf dem mit über 800 Startern stark besuchten Champions League Turnier holten die Kata-Kader der Wettkampfgruppe des SC Karate Bestensee zwei 3. Plätze. (Siehe auch: Bestensee in Halle/S.)

Den Bestenseern war die Laune nicht mehr zu verderben.

W.S.

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Bestensee in Halle/S.

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Die Wettkampfgruppe des SC Karate Bestensee kämpfte am 16. April in Halle an der Saale um den Arawaza Cup. Mit mehr als 800 Startern gehört dieses Champions League Turnier zu den schweren in Deutschland ausgetragenen Wettbewerben. Die Bestenseer Athleten errangen zwei 3. Plätze.

Eine Auswahl von vier Athleten des SC Karate Bestensee e.V. fuhr am 16. April nach Halle an der Saale, um beim Arawaza Cup 2016 anzutreten. Drei von ihnen sind Mitglieder des Kata-Kaders des Karate Dachverbandes des Landes Brandenburg. Damit stellte der SC Karate Bestensee vier von insgesamt neun Brandenburger Athleten, die für ihre Vereine in Halle antraten.

Insgesamt traten 845 Athleten aus zehn Nationen an. 108 Vereine hatten Starter in den unterschiedlichen Kategorien gemeldet. Die Konkurrenz war also gewaltig. Es gehören ein gutes Selbstvertrauen und starke Nerven dazu, sich von den Gegnern und dem Trubel, den ein so großes Ereignis in einer Sporthalle hervorruft, nicht irritieren zu lassen.

Es geht auch darum, sich vor dem Start, während des Erwärmens, durch Reflexionen über die eigene Tagesform nicht nervös machen zu lassen. Nicht selten kennen die Wettkämpfer sich aus früheren Begegnungen, manch einer kämpft mit seinen Nerven, weil er gegen seinen Gegner auf früheren Wettbewerben schon mehrfach in Folge verloren hat und möchte diesen Bann nun brechen. Manche Konkurrenten sind privat befreundet.

Der Moment der Wahrheit ist der Start. Hier zeigen sich die körperliche und die mentale Verfassung. Das Adrenalin katapultiert den Athleten auf Hochtouren. Jetzt muss das Training und die Kondition den Starter zum Sieg verhelfen.

David Strauß, der Trainer der Bestenseer Wettkampfgruppe, konnte in der Altersklasse U +18 nach einem fulminanten Start mit 3 : 0 gegen einen Vertreter aus Sachsen-Anhalt sich nicht gegen den Leipziger Phan Tu durchsetzen, dem er mit 1 : 2 unterlag. Im Repechage Match siegte David dann mit einer perfekt gelaufenen Gankaku mit 2 : 1 gegen den Armenier Chandrasiri Hewa, der für den bayerischen Landesverband antrat. Das war der 3. Platz.

Ähnlich erging es Davids Team-Kollegin Tran Tu in der U 16. Die amtierende Brandenburger Landesmeisterin aus Bestensee hatte gleich in der ersten Runde Pech und verlor. Ebenfalls im Repechage Match konnte sie sich gegen Jessie Naujoks aus dem Landeskader Bremen mit 2 : 1 und einer außerordentlich gut gelaufenen Gankaku auf dem 3. Platz behaupten.

Anne Elias in der U 14 und Benni Zenz in der U 16 hatten sehr starke Gegner und schafften es nicht auf die vorderen Ränge. Beide starteten mit ihrer besten Kata, beide mit Empi, die sie mit viel Bravour vortrugen. Die Gegner waren aber die Besseren in dieser Ausscheidung.

Auch wenn beide nicht so weit vordrangen wie David Strauß und Tran Tu, war es insgesamt eine gute Leistung, über die sich die vier Athleten aus Bestensee freuen können.

W.S.

Bestensee best ever!

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Bestenseer Karate-Kids beim 1. Ranglisten-Turnier 2016

Das hatte es in der 25-jährigen Geschichte des SC Karate Bestensee noch nicht gegeben: Auf die jungen Athleten regnete es förmlich Medaillen, einige errangen in mehreren Disziplinen Platzierungen auf den vorderen Plätzen. Insgesamt war der Bestenseer Verein der erfolgreichste auf diesem dreimal jährlich im Land Brandenburg stattfindenden Nachwuchsturnier.

Mit insgesamt sechzehn Athleten im Alter von fünf (!) bis dreizehn Jahren gehörte der SC Karate Bestensee e.V. zu den mit einem großem Aufgebot antretenden Vereinen. Das 1. Ranglisten-Turnier 2016 im Land Brandenburg fand in der Niederlausitz, in Spremberg, statt. Der Ausrichter vor Ort war die Karate-Abteilung des KSC Asahi.

Die Bestenseer Kinder erkämpften sich fünfzehn Medaillen: Vier 1. Plätze, drei 2. Plätze und acht 3. Plätze.

In der Altersklasse U 9 Kata fegte die achtjährige Nele Losch ihre Gegnerinnen in allen Runden „zu Null“ von der Wettkampfmatte und stand am Ende strahlend vor Freude auf der höchsten Stufe des Siegerpodestes.

Eine ebenso glanzvolle Performance zeigte Kim Herbst aus Mittenwalde. Es war der erste Wettkampf der Zwölfjährigen überhaupt. Sie konnte kaum glauben, dass sie sich tatsächlich über alle Runden hinweg den 1. Platz in der Altersklasse U 14 Kata erkämpfte. Erst vor einem knappen Jahr begann sie mit dem Karate-Training in Bestensee und musste zur Teilnahme am Turnier überredet werden.

Bei den Jungen war es für Len Streichan aus Heidesee/Bindow ebenfalls das erste Turnier. Und auch ihm gelang es auf Anhieb, den 1. Platz in der Altersklasse U 11 Kata zu erreichen. Auch Len trainiert seit etwa einem Jahr im Verein in Bestensee und konnte sich mit seinem Vater und allen anderen Kindern freuen.

Simon Böger ist, gemessen an den anderen, ein kampferfahrener Athlet. Der Neunjährige aus Zernsdorf/KW hat schon eine lange Reihe von Wettkämpfen hinter sich gebracht und dabei viele Siege eingefahren. In Spremberg holte er sehr routiniert den 1. Platz in der Altersklasse U 11 Kata. Simon gehörte zu den vier Startern, die nicht nur in der Disziplin Kata antraten, sondern auch im Kumite. Dort schaffte er es auf den 3. Platz seiner Altersklasse.

Über einen 2. Platz in der Disziplin Kata konnten sich auch Moritz Steinmetz (Krummensee) und Maurice Zimmermann (Töpchin) freuen. Moritz musste sich im Finale gegen seinen Vereinskameraden Simon Böger geschlagen geben, Maurice konnte Len Streichan nicht überwinden.

Im Kumite erreichte Moritz Steinmetz in einem wirklich überragenden Match einen Punktestand von 6 : 0! In einer solchen Situation vergessen junge Athleten schon einmal alle taktischen Ratschläge der Trainer und geben sich dem Übermut hin. Moritz, den Sieg vor Augen, griff seinen Gegner an als gelte es Troia einzunehmen. Wenige Sekunden vor dem Ende aber verlor er den Kampf wegen zu harter Techmiken. Was Moritz noch nicht wusste: Die Griechen brauchten 10 Jahre für Troia!

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Anne Elias während ihres Katalaufs (Foto:Maria Schalla)

Weiter als Moritz kam beim Kumite Adrian Schlitzkus, der sich zäh und angriffslustig bis auf den 2. Platz vorkämpfte. In seiner Altersklasse der unter 14jährigen ist der Zehnjährige der mit Abstand jüngste Athlet. Angesichts dessen kann er sich über seinen 2. Platz besonders freuen.

Einar Dankert aus Pätz, der in der Gesamtwertung des Jahres 2015 die Spitzenposition erreichte, schaffte es diesmal in beiden Disziplinen, Kata und Kumite, auf den 3. Platz. Er komplettierte damit in der Altersklasse U 11 Kata die Besetzung des gesamten Siegerpodests durch den SC Karate Bestensee, gemeinsam mit Moritz Steinmetz und Simon Böger. Ein bisher noch nicht erreichter Höhepunkt.

Weitere 3. Plätze erzielten Jakob Elias, Altersklasse U 7 Kata, der im letzten Jahr mit dem Wettkampf bei den Ranglistenturnieren begann und Joceline Bauer und Leonie Schmidt. Die beiden Mädchen erreichten in der Altersklasse U 11 Kata einen 3. Platz, ebenso wie Anne Elias, die in der Altersklasse U 14 (Schüler) Kata startete und sich in mehreren Runden „zu Null“ durchsetzte, bis sie sich einer starken Gegnerin knapp geschlagen geben musste.

Einen besonderen Erfolg erreichte Felixm Gudlat aus Mittenwalde, auch er ein Anne Elias während ihres Katalaufs (Foto:Maria Schalla) Debütant im Turnierbetrieb. Felix ist erst seit gut einem halben Jahr beim Training in Bestensee. Aber er trainiert diszipliniert und ausdauernd. Der Erfolg: Ein 3. Platz in der Altersklasse U 9 Kata.

Dieses – bisher einmalige – Gesamtergebnis unserer jüngsten Athleten ist der Begeisterung zu verdanken, mit der sie in unserem Verein so beharrlich trainieren. Es ist aber in gleichem Maße der sehr guten Arbeit aller Trainer unseres Vereins geschuldet. Sie haben mit Beginn des Jahres 2016 begonnen, das Training neu zu organisieren und stärker an den Bedürfnissen der Sportler auszurichten. Die Athleten sind neu gruppiert worden, das Training wurde in neu aufgestellten und pädagogisch überarbeiteten Trainingsplänen strukturiert. Breitensport und Wettkampfbetrieb wurden neu geordnet.

Das zahlt sich im Erfolg der Athleten aus. Die Trainingsgruppen sind stärker besucht, die Sportler zufriedener.

In der Anfängergruppe führt Tina Reimann die Kleinen sanft und spielerisch an das Karate heran. Ron Wolf, unterstützt von Axel Böger, Jannes Mechler und Mandy Napierai, leitet in verschiedenen Gruppen, gemeinsam mit Stanley Schulze und Denny Jeschke von der BSG Eisenhüttenstadt, das Breitensporttraining in Kata und Kumite an und bereitet die Sportler auf die Prüfungen vor. David Strauß leitet die Wettkampfgruppe und betreut im Haustraining die Bestenseer Mitglieder des Landeskaders Brandenburg.

Vor allem Stanley Schulze und Denny Jeschke ist besonders für ihre außerordentliche und, freundschaftliche Unterstützung zu danken.

Alle Erfolge im Breitensport und auf Turnieren haben jedoch eines zur Voraussetzung: Die Unterstützung des Trainings und der Wettkämpfe durch die Eltern der Kinder und Jugendlichen, denen an dieser Stelle zu danken ist. Ohne sie ginge gar nichts.

So aber sehen wir optimistisch in die Zukunft und sind sicher, dass wir die Entwicklung unseres Vereins, die durch das diesjährige 1. Ranglistenturnier bestätigt wurde, weiterführen werden.

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Warten auf die Siegerehrung (Foto: Maria Schalla)