Das erste Onlinetraining ist gemeistert ;-)

Obwohl es als Kader-Training beschrieben wurde, war die Einheit von Gina Marie Mauer und Tom Esslinger wirklich sehr anfängerfreundlich und gut, um nach dieser langen Trainingspause wieder reinzukommen (die eine Stunde hat dabei völlig ausgereicht!). Nach einer Erwärmung mit Reaktionsübungen wurden die Techniken Kizami-Zuki und Gyaku-Zuki erst einzeln und dann in Kombination geübt. Auch der Mawashi-Geri wurde trainiert und anschließend alle Techniken in einer weiteren Reaktionsübung kombiniert. Zum Schluss folgte dann noch eine kurze aber auspowernde Konditions- und Kraftrunde. Während des Trainings konnten die Trainer gut auf die Techniken der Teilnehmer eingehen und diese korrigieren (Eine eingeschaltete Webcam war aber nicht Pflicht).
Wir freuen uns auf die Fortsetzung des Trainings.

Von Anne & Jakob Elias

Klettern in Bad Saarow

Der Himmel über Bad Saarow war am 20. September wolkenlos und die Temperatur stieg bis zum Mittag auf 22° bis 23° C. Das war für die Kletterer des SC Karate Bestensee e.V. ideal, um sich im Sicherheitsgeschirr von einem Baum zum nächsten zu hangeln.

Es waren viele angereist und sie hatten auch viele Familienmitglieder und auch Freunde mitgebracht. Insgesamt waren fast siebzig Mitglieder und Begleiter gekommen.

Die meisten gingen nach oben und genossen den Nervenkitzel, in über zwölf Metern Höhe auf schaukelnden Seilen und wackeligen Bohlen zu balancieren. Praktisch war es unmöglich abzustürzen. Die maximale Fallhöhe betrug ca. einen Meter. Wer tatsächlich einmal abrutschte käme nicht weit und würde dann am Geschirr hängen, das am Sicherheitsseil befestigt war. Die Gedanken der Menschen folgen aber weit eher der ungesicherten Alltagswahrnehmung als der reflektierten Logik der Physik.

Wer aber es schafft, sein flaues Gefühl zu überwinden, den erwartet ein wahrer Schauer der Glückshormone: Die Neurotransmitter toben sich im eigenen Körper aus.

Für die Kleinsten galt es, den Kleinkindparcour zu bestehen. Dort waren die Seile in einer Höhe von etwa einem halben Meter gespannt, damit auch jene, die eine Griffhöhe von weniger als einundeinhalb Metern erreichten, das beglückende Klettergefühl haben konnten.

Nicht wenige gönnten sich mehrere Runden, die jüngsten an ihrem Parcour sowieso.

Doch Bewegung macht durstig und hungrig. Wer nicht mehr wollte oder nicht mehr konnte kam zum Tipi unter den Bäumen. Dort hatten die Nichtkletterer den Grill angeheizt und die mitgebrachten Salate und Kuchen auf dem Zelttresen aufgebaut.

Große Würste, kleine Würste, Rinder- und Geflügelsteaks warteten auf die Hungrigen. Alle wurden satt.

Die restaurative Erholung nach dem Rausch der Höhe erzeugte eine entspannte und unterhaltsame Atmosphäre.

Ein besonderer Dank gebührt den vielen Helfern unter den Teilnehmern, die entscheidend zum Gelingen unseres Kletterabentheuers beigetragen haben.

KDB-Tag in Bestensee

Der KDB-Tag fand am 5. September nun zum fünften Mal in Folge in Bestensee statt. Die Veranstaltung stand – wie könnte es anders sein – in diesem Jahr im Zeichen der Corona-Pandemie. Das bedeutet, dass ein mit der Gemeinde Bestensee vereinbartes Hygiene-Konzept einzuhalten und etwas weniger Teilnehmer zu verzeichnen waren als in den vorangegangenen Jahren. Immerhin waren es am Ende dann doch über 120 Karateinteressierte aus allen Teilen Brandenburgs, die in Bestensee zusammengekommen waren.

Die Landestrainer gaben mehrere Einheiten Wettkampf-Training, die an diesem Tag für alle Interessierte geöffnet waren. Jeder der wollte, hatte da Gelegenheit auch einmal am Training auf Kader-Niveau teilzunehmen. Christian Karohs führte das Kata-Kader und Marvin Mauer wurde von Bodo Pippel im Kumite-Kader unterstützt. Als erste Einheit des Tages hatte Christian allerdings den Reigen mit einer Kata- Einheit für alle Jahrgänge U 14 durchgeführt.

Axel Böger und Mandy Napierai frischten alle Jahrgänge U14 mit einer zünftigen Kihon-Einheit auf und Gert Krüger nahm sich der Kinder gleich zur Eröffnung in einem Spezial an. Dan-Anwärter und Kampfrichterinteressierte wurden von Olav Büttner im KaRi-Lehrgang versammelt, während Lars Draack nachmittags sich um die Trainerfortbildung kümmerte.

Für Neugierige hielten Gert Krüger und Nicole Springer mit Thomas Züllich „Die andere Kata“ bereit. Das Highlight zum Abschluss bildete, wie so oft in den vergangenen Jahren, die von Mathias Gäbel durchgeführte Einheit „Bokken“, dasTraining mit dem japanischen Holzschwert.

Zu Beginn der Mittagspause begrüßte der Bestenseer Bürgermeister, Klaus-Dieter Quasdorf, die versammelten Athleten und den KDB und gratulierte dem SC Karate Bestensee zum 30jährigen Gründungsjubiläum. Manja Lenk und Bodo Pippel gratulierten im Namen des Landesverbandes und überreichten eine „Ehrenplakette in Silber mit Gold“ – wie es in der Urkunde heißt – des Bundesverbandes DKV für die von so vielen engagierten Mitgliedern im Verein geleistete Vereinsarbeit.

Angesichts der guten, von ihr geleisteten Arbeit als Landestrainerin würdigte Manja Lenk im Namen des KDB Nicole Springer, die im August das Kata-Kader an Christian Karohs übergeben hat.

Den durch die Corona-Pandemie notwendig gewordenen Einschränkungen zum Trotz wurde auch der diesjährige KDB-Tag ein Erfolg. Die Teilnehmer freuten sich über die Möglichkeit, sich in den Pausen und nach dem offiziellen Ende entspannt auszutauschen und den Tag mit dem Genuss der Kleinigkeiten des Bestenseer Imbiss bei guter Laune ausklingen zu lassen.

30 Jahre Karate (in) Bestensee

Die „Hamburger Turnerschaft von 1816“ ist vermutlich der älteste ununterbrochen bestehende Sportverein der Welt und somit 204 Jahre alt.

Dagegen ist der SC Karate Bestensee e.V. ein junger Verein. Das Durchschnittsalter seiner Mitglieder ist 18 Jahre, die jüngsten von ihnen sind gerade vier Jahre alt. Und 18 Mitglieder sind sogar älter als der Verein selbst, der in diesem Jahr 30 Jahre alt wird.

Er wurde am 25. September 1990 in Bestensee gegründet, acht Tage vor dem Zusammenschluss der beiden Teile Deutschlands. Es war die Wende, die damals die Möglichkeiten für die Bildung freier Vereine eröffnete. Karate war in der DDR zwar nicht formal verboten, aber auch nicht erwünscht und wurde nicht gefördert. Folglich war vor der Wende an einen Verein, insbesondere an einen, der nicht unter Staatsaufsicht stand, gar nicht zu denken.

Als im Oktober 1990 der SC Karate Bestensee in das Vereinsregister eingetragen wurde, war Bestensee bereits eine Gemeinde im Land Brandenburg, das am Tage der Vereinigung neu gegründet worden war.

Das Training begann in der Turnhalle der damaligen Schule. Sie ist mittlerweile verschwunden und durch die neue, größere und sehr gut ausgestattete Halle der Landkostarena ersetzt worden.

Aller Anfang ist schwer – und wie lernt man Karate, woher bekommt man einen Trainer, wie organisiert man einen Verein, wo kann man trainieren? Trainer aus anderen Vereinen kamen zu Lehrgängen nach Bestensee und langsam begann das Turnierleben auch in Brandenburg. Bei den 1. Jugend- und Juniorenmeisterschaften des Landes 1993 erreichten einige Bestenseer Karateka bereits die Siegerpodeste.

Die formalen Dinge für Vereinsgericht und Finanzamt sind erlernbar, ebenso einen Raum zu besorgen, der die Mitglieder zum Training aufnehmen kann – die Gemeindeverwaltung hilft mit der Vergabe der Hallenzeiten.

Gibt es Unterschiede zwischen einem Verein im Westen und einem in den vor dreißig Jahren hinzugekommenen Bundesländern? Anfangs gewiss, denn die Situation hier unterschied sich nach 40 Jahren der Trennung doch von der in den Altländern.

Heute sind diese Unterschiede nivelliert und spiegeln eher regionale Besonderheiten: Mundartliche Eigenheiten von Brandenburgern und Rheinländern werden nicht anders bewertet als die von Schwaben und Friesen, die Verkehrsformen gar zeigen kaum Abweichungen, wie man auf den Turnieren in den verschiedenen Regionen Deutschlands feststellen kann.

Der Umbruch der Wende hat neue Strukturen hervorgebracht, in der Gesellschaft, in der Verwaltung, im Alltag. Im Laufe der Zeit laufen sich diese Dinge ein und der Verein beginnt, sich zu entwickeln. Es kommen mehr Interessierte hinzu, darunter auch Kinder. Anfangs ist man skeptisch, ob Kinder die speziellen Anforderungen des Karate an die Disziplin und die traditionelle Etikette erfüllen können.

Karate entstammt nicht nur einer ganz anders geprägten Kultur, sondern war in seiner traditionellen Form als japanische Kampfkunst auch Ausdruck eines philosophisch rationalisierten, hierarchischen, autoritären Selbstverständnisses der Gesellschaft Japans vor dem Zweiten Weltkrieg.

Die Praxis im Verein zeigt jedoch, dass Kinder durchaus lernen, mit zeremoniellen Übungen umzugehen und zugleich Karate als Sport aufzufassen, der geprägt ist von gegenseitigem Respekt, Fairness und Toleranz. Karate als Sport in einem gemeinnützigen, ehrenamtlich betriebenen Verein ist keine Lizenz zum Prügeln in freier Wildbahn. Das zu akzeptieren ist überhaupt die Voraussetzung, um beim SC Karate Bestensee e.V. mitzumachen.

Zu den unabdingbaren Regeln des Sports gehört, dass es im Karate keinen ersten Angriff gibt! Auf japanisch liest sich das: 二、空手に先手無し 。(Gesprochen: karate ni sente nashi!)

Karateka – so werden die genannt, die diesen Sport betreiben – berichten, dass sie umso weniger in „kritische Situationen“ geraten, je länger sie den Sport betreiben.

Gegen Ende der Neunziger Jahre begann die kooperative Partnerschaft mit der Dabendorfer Karatevereinigung Makoto e.V.: In den Sommerferien wurden seitdem gemeinsam für Kinder und Erwachsene einwöchige Zeltlager organisiert. Das bedeutet fünf Tage Training und für die, die sich danach ausreichend vorbereitet fühlen, auch eine Prüfung, um die nächste Stufe in der Graduierung des Karate zu erklimmen.

Der SC Karate Bestensee e.V. wächst in den kommenden Jahren und auch der lokale Einzugsbereich, aus dem die Vereinsmitglieder kommen, wächst beständig. Zusätzlich zum Breitensport für Groß und Klein entsteht auch eine kleinere Gruppe von Wettkämpfern. Sie nehmen an regionalen und überregionalen Turnieren teil und einigen dieser Karateka gelingt es, in das Brandenburger Landeskader aufgenommen zu werden und internationale Wettkämpfe zu bestreiten. Ein- oder zweimal im Jahr finden Lehrgänge zu den verschiedenen Themen statt.

Im Verlaufe der Zeit werden die Kontakte zur benachbarten Schule gepflegt. An den Projekttagen werden immer wieder mit den Schülern Karate-Einführungen veranstaltet, kräftig unterstützt von den Kindern, die bereits Mitglieder des Vereins sind.

Bestensee wird auch mal für die Durchführung der Landesmeisterschaften ausgewählt und richtet immer wieder einmal den mittlerweile traditionellen, sogenannten „KDB-Tag“ aus, bei dem der brandenburgische Karate Landesverband die Vielfalt und das Leistungsniveau dieser Sportart in Brandenburg mit vielen verschiedenen Einzelvorstellungen präsentiert.

Und last but not least wird Bestensee ab dem August 2020 das monatlich stattfindende Training des Kata-Landeskaders beherbergen.

Einen Ost-West-Unterschied nach dreißig Jahren haben wir am Schluss aber doch noch gefunden: Nach soziologischen Untersuchungen gibt es gemessen an der Zahl der Mitglieder eines Vereins in den Ost-Vereinen mehr Aktive als in West-Vereinen. Die haben mehr passive Mitglieder. Und das gilt nicht nur im Karate, sondern für alle Sportvereine. Sogar für die „Hamburger Turnerschaft von 1816“!

Training in den Winterferien

In den Winterferien ist die Landkostarena wegen Bauarbeiten gesperrt. Es wird also vom 03.02.2020 bis zum 07.02.2020 kein Training stattfinden können.

 

Leipzig Open 2018

Von Axel Böger

Am 5. Mai wurden die Leipzig Open vom Karateverein Bushido Leipzig e.V. in der Leipzig
Arena/Dreifelder-Halle ausgetragen. Gekämpft wurde hier auf 6 Tatamis. Mit den ca. 600
Teilnehmern aus insgesamt 17 Nationen war das Turnier international sehr hochwertig
besetzt. Unsere jungen Athleten waren hochmotiviert und pünktlich gegen 9.00 Uhr wurde
mit den Kata-Wettkämpfen gestartet. Dabei sind wir an die eigenen Grenzen gestoßen, bis auf
Rafael Langhammer sind alle in der ersten Runde ausgeschieden. In der zweiten Runde wurde
Rafael von einem starken Gegner der Nationalauswahl der Malta Karate Ferderation
bezwungen. Besonders schade war es für Nelly Schröder, trotz sehr guter Trainingsleistungen
verlief sie sich in ihrer Kata und schied vorzeitig aus.
Im Kumite machte den Anfang wieder Rafael und konnte mit soliden Fausttechniken einen
2:0 Punktestand einfahren, leider verlor er die folgenden Kämpfe und erreichte den 7. Platz in
der Kategorie U 12 + 38 kg. Simon Böger musste ebenfalls in der gleichen Kategorie antreten
und gewann seinen ersten Kampf mit 2:0, den zweiten Kampf mit 2:1, verlor den dritten
Kampf mit 0:1 und gewann den vierten Kampf durch Entscheidung der Schiedsrichter mit
5:0. Erwähnenswert wäre noch, dass aufgrund der zahlreich gemeldeten Teilnehmer in dieser
Kategorie in 4 Pools die Wertungen ausgekämpft wurden. Simon hat sich am Ende den 3.
Platz und eine Bronzemedaille gesichert.
Jocelien Bauer startete in der Klasse U 12 + 36 kg gegen eine Gegnerin vom KSC Asahi
Spremberg e.V., gewann ebenfalls souverän mit 2:0, unterlag in einem sehr harten
Folgekampf jedoch mit 0:2 und schied aus dem Turnier aus. In der Klasse U 10 + 35 kg gab
es für Maxim Dirschka einen gelungen Auftaktsieg mit 4:0. In den folgenden zwei Kämpfen
musste Maxim sich dennoch geschlagen geben, sicherlich lag das auch ein wenig an der
eigenen Aufregung. Mit einem 5. Platz trotzdem ein zufriedenstellendes Ergebnis für seinen
ersten “großen” Wettkampf.
Im Hinblick auf die Vorbereitung war das Turnier für die Sportler und deren Trainer Mandy
Napierai und Axel Böger eine gute Möglichkeit, den Leistungsstand abzugleichen. Hier noch
einmal Herzlichen Glückwunsch an alle und ein großes Lob für das profihafte und
disziplinierte Verhalten beim Wettkampf.

Zusätzliches Training mit Gert Krüger

Gert Krüger gibt – für Karateka ab Gelbgurt aufwärts und älter als 15 Jahre – jeden Donnerstag von 19:00 h bis 20:30 h in der Halle in Bestensee ein zusätzliches Training: “Karate und Selbstverteidigung”. Dieses neue Training läuft bereits seit dem 12. April. Wir laden alle herzlich ein, sich zu beteiligen.

13. Zwönitztalpokal in Sachsen am 17.03.2018

Am 17.03.2018 fand, wie jedes Jahr in Burkhardtsdorf bei Chemnitz, der nunmehr 13. Zwönitztalpokal statt. Aufgrund der erhöhten Zahl von Anmeldungen wurde die Teilnehmerzahl auf 650 Sportler begrenzt. So war eine ordnungsgemäße Turnierorganisation gewährleistet. Aus etwa 10 Nationen fanden sich Athleten ein. Und auch der SC Karate Bestensee e.V. war mit 3 Kämpfern vor Ort mit dabei.

Leider konnten krankheitsbedingt nicht alle nominierten Sportler aus Bestensee an diesem Event teilnehmen.

Den Beginn in der Disziplin Kata machten Rafael Langhammer (5. Kyu) und Simon Böger (5. Kyu) in der Klasse U 14. Aufgrund der 30 gemeldeten Starter wurde die Gruppe in zwei Pools aufgeteilt. Simon traf gleich in seinem ersten Kampf auf den späteren Turniersieger. Mit einer Heian Yondan verlor er gegen eine Jion mit 0:3. Im späteren Verlauf erreichte er die Trostrunde und siegte gegen seinen Kontrahenten vom Karatezentrum Borna mit 2:1 und in einem weiteren Kampf gegen seinen Gegner vom Selwakai East London aus England mit 3:0. Damit konnte er angesichts des recht hohen Niveaus dieses Turniers einen starken Sieg einfahren und erreichte den dritten Platz.

Nicht alle unsere Wettkämpfer konnten ihre Ziele erreichen. Rafael unterlag in seinem Kampf gegen seinen Gegner vom Bushido Leipzig mit 0:3. Doch bergen Niederlagen auf hochwertigen Turnieren wie dem Zwönitztalpokal auch die Chance, Erfahrungen zu sammeln, die zur Verbesserung des Trainings genutzt werden können.

Auch unser Turnierneuling Jocelien Bauer (6.Kyu) in der Altersklasse U 12, hat im ersten Kampf viel Pech gehabt und verlor mit 0:3 gegen ihre Gegnerin, der späteren Gewinnerin vom Bushido Beelitz. In ihrer Trostrunde kam sie mit ihrer Heian Nidan leider nicht über ein 1:2 hinaus.

Weiter ging es mit Kumite: Rafael und Simon mussten erstmalig in der Altersklasse U14, -44 kg antreten. Den Anfang machte wieder Simon. In seinem Kampf zeigte er eine gute Zuki-Technik und konnte so den ersten Punkt für sich verzeichnen. Sein Gegner holte sich mit einem Mawashi-Geri einen Wazari und damit den Sieg mit 2:1 gegen Simon.

Dagegen hatte Rafael es in dieser Altersklasse besonders schwer. Er stand einem bereits bekannten starken Kämpfer vom Funakoshi Karate Northeim gegenüber. Er präsentierte sich konzentriert, konnte jedoch keine eigenen Techniken platzieren und verlor mit 0:8. Leider fehlte hier die notwenige Erfahrung, das im Training erarbeitete Können dann im Kampf auch erfolgreich einsetzen zu können.

Rafael zeigte trotzdem eine couragierte Kampfweise. Erwähnenswert an dieser Stelle ist auch, dass sowohl Simons als auch Rafaels Gegner den 3.Platz in der Klasse erreichten.

Von Axel Böger