2. Kumite Kadertraining zum Saisonauftakt am Landesstützpunkt Brandenburg

Die Athleten und Trainer der Vereine BSG Stahl Eisenhüttenstadt e.V., Kimura Karate Eberswalde e.V. und SC Karate Bestensee e.V. waren am Samstag dem 27.01.2018 wieder mal nach Brandenburg beim 1. BKSV zum zweiten Kadertraining des neuen Jahres eingeladen.

Sämtliche Trainer sowie deren Wettkämpfer wurden von den Landestrainern Bodo Pippel und Marvin Mauer direkt auf ein anstrengendes Training eingeschworen und es begann in der obligatorischen Aufwärmrunde mit leichtem Randori. Anschließend wurden die 20 Sportler in zwei Gruppen aufgeteilt. Bodo startete mit den „größeren“ Wettkämpfern und Trainern, es wurden Kombinationen der Fausttechniken wie Kizami-Zuki mit schnell folgenden Gyaku-Zuki trainiert. Zu beachten dabei war, dass es ohne eine Beherrschung der Einzeltechniken natürlich auch zu keinem sinnvollen Einsatz von Kombinationen kommen kann. Im Anschluss wurde auf geschicktes Distanzverhalten mit blitzartigen Fauststößen hingearbeitet.

Parallel dazu fand im anderen Raum der Athletikteil mit der Schülergruppe statt. Diesen übernahm an diesem Tag wieder der Athletik Trainer Martin Neumann vom Bornimer SC. Martin wählte Trainingsmethoden, die nebenbei Gleichgewichtssinn und Stabilität schulen sollten. Dazu arbeiteten die Sportler mit Langhantelstangen und Soft Stöcken. Eine der effektivsten Übungen aus dem Langhanteltraining war die Kniebeuge. Der Klassiker ist an Effektivität zur Kräftigung der Bein- und Gesäßmuskulatur kaum zu überbieten und daher eine hervorragende Übung, Schwerpunkt dabei war eine gerade Körperhaltung. Sprung- und Fangübungen für explosive Power, Stabilität und Koordination rundeten die Einheit ab.

Die letzte Einheit für die Schüler- und Jugendgruppe leitete Marvin Mauer. Trainiert wurden Fußtechniken wie Ura-Mawashi-Geri, Mawashi-Geri und Mae-Mawashi-Geri, die explosiv und präzise mit der Zielsetzung im Jodan-Bereich punkten sollten. Gefordert war eine sehr gute Grundkondition und ein gutes Potential an Schnellkraft vom Verteidiger um nach der erfolgten Fußtechnik noch eine Kontertechnik wie Kizami-Zuki oder Gyaku- Zuki zu setzen. Zum Abschluss gab es eine komplexe Übung in Fünfergruppen, bei der Zuki-Angriffe aus allen vier Himmelsrichtungen auf einen Verteidiger, der diese mit Mawashi-Geri und Zuki Konter, abwehren sollte.

Gegen 14.30 Uhr endete das Kadertraining, erschöpft, aber zufrieden bedankten sich die Teilnehmer für einen gelungenen und sportlichen Höhepunkt am Karate Landesstützpunkt Brandenburg.

Weihnachtslehrgang in Eisenhüttenstadt

Am 16.12.2017 war der 5. Weihnachtslehrgang in Eisenhüttenstadt. Bereits am Tag vorher, dem Freitag, konnte man beim Oberstufentraining zeigen was man kann und sich Kleinigkeiten abschauen.

Am Samstag wurden nicht nur die klassischen Säulen des Karates (Kata, Kihon und Kumite) vorgestellt und in den entsprechenden Einheiten trainiert. Es wurden Untergruppen gebildet, um alle Teilnehmer zu fördern und ihnen dementsprechendes Training zu bieten. Man konnte so zum Beispiel auch an einer Aerobic-Einheit teilnehmen, in die Karateelemente eingebaut waren. Auch für die Jüngsten im Alter von 3 bis 7 Jahren gab es eine spielerische Einheit, die Bianka Weidlich leitete. Anschließend kamen die 8- bis 80jährigen in den Genuss einer Trainingseinheit, die extra für sie ausgelegt war. Zum Schluss konnte man bei der Selbstverteidigung kurz in diese Welt hineinschnuppern. Die Einheiten waren allesamt sehr vielseitig und man konnte sich kleine Inspirationsanschübe holen, ob nun bei Aerobic oder einer der Säulen.

Ein besonderer Dank geht an die Trainer und Prüfer des BSG Stahl Eisenhüttenstadt e.V., insbesondere an Rolf Fünning, Bianka Weidlich, Alexander Weigert, Frank Witter, Leonie Hunger, Jannes Gerlach und Ralf Leuschner.

Den Abschluss eines erfolgreichen Samstags bildete die Streifen- und Kyu-Prüfung. Alle bestanden ihre Prüfung mit Bravour. Herzlichen Glückwunsch! Selbstverständlich gab es einen leckeren Imbiss, den die Eltern und Mitglieder mit Kuchen, Salaten, Brötchen und vielem mehr bereitstellten.

Ein gelungener Lehrgang zum Abschluss des Jahres 2017!

Krav Maga? – Was ist das?

Was ist „Krav Maga“? Am 17.02.2018 veranstaltet der SC Karate Bestensee e.V. einen Lehrgang mit Gert Krüger. Das Thema: Selbstverteidigungs-Karate im Vergleich zu Krav Maga. Wer sich unter Karate-Sportlern umhört, stößt häufig auf ein verwundertes: „Krav Maga? Was ist das?“

Sucht man beispielsweise auf Google nach einem Krav Maga Weltmeister oder wenigstens nach einem Deutschen Meister oder überhaupt einem Turnier, so wird man nicht fündig. Athleten, die ihre Disziplin als Sport verstehen, sind hier mit etwas ganz anderem konfrontiert.

Wer sich auf YouTube Videos zum Thema ansieht bekommt zunächst erst einmal den Eindruck, hier wird es ernst, hier wird tatsächlich hingelangt, hier tut es richtig weh! So ganz falsch ist dieser erste Eindruck auch nicht. Was in den Videos gezeigt wird, geht weit über das vertraute (!) Kumite hinaus.

Es erinnert den kundigen Karateka an die Geschichten aus der Anfangszeit des Karate in Okinawa. Dort hat niemand an Ranglisten oder Premier League Turniere gedacht. Es ging um Verteidigung gegen einen unerbittlichen, bewaffneten Feind. Und nach Möglichkeit sollte die erste Technik damals den Gegner final ausschalten.

Auf Okinawa wurden Kampftechniken geübt. Mit der Ausbreitung des Karate in Japan wurde Karate zur Kampfkunst stilisiert. Erst nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs entwickelte sich langsam daraus ein Sport. Und es bedurfte großer Anstrengungen, wettkampfgeeignete Zweikampfregeln zu finden, um den Gegner nicht gleich beim ersten Kontakt umzubringen.

Bei Krav Maga denken Karateka unwillkürlich an Okinawa. Und in der Tat ist es auch kein Sport, sondern eine aus Versatzstücken vieler Disziplinen entwickelte Art, sich im wirklichen Leben in hochgefährlichen Situationen angemessen zu behaupten.

Kampfsportler wissen, dass sich Angreifer abseits des Sports an keine Regeln halten. Echte Angriffe sind keine Partnerübungen. Und die Ästhetik einer Kata interessiert keinen Angreifer.

Krav Maga war aber auch nicht das Ergebnis theoretischer Überlegungen am Schreibtisch, sondern entwickelte sich aus der Not der Praxis. Die Anfänge reichen zurück bis in die Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg, als sich jüdische Bürger zu Selbstschutzgruppen zusammenfanden. In den oft harten Auseinandersetzungen mit gewalttätigen Antisemiten galt es, alle Techniken einzusetzen, die Erfolg versprachen: Ringen, Boxen, Jiu Jitsu, und vieles mehr. In Israel wurde Krav Maga an die Erfordernisse des Kampfes in der Armee, der Polizei und für Zivilisten angepasst. Es wird mittlerweile international in vielen bewaffneten Organisationen trainiert und hat sich in neuerer Zeit auch für den Zivilbereich als Selbstschutz etabliert.

Im Lehrgang mit Gert Krüger am 17. Februar werden Schnittpunkte und Unterschiede und natürlich auch die verschiedenen Ideen, die hinter Karate und Krav Maga stehen, behandelt werden. Er ist Träger des 5. Dan im Shotokan-Karate, Gewaltschutz- und Selbstverteidigungslehrer und langjähriger Ausbilder des SEK, der GSG 9 und des KSK der Bundeswehr. Es wird also ein spannender und hochinteressanter Lehrgang der etwas anderen Art werden, bei dem die Teilnehmer von der langjährigen internationalen beruflichen Erfahrung des Dozenten profitieren werden.

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Ausschreibung

Zeltlager Makoto 2018

Liebe Karateka, liebe Eltern und Familien,

auch in diesem Jahr findet wieder unser Zeltlager in Tiefensee statt. Das Zeltlager beginnt am Sonntag, den 05.08.2018 und endet am Samstag, den 11.08.2018. Dieses Zeltlager ist nicht nur für die aktiven Mitglieder, sondern auch für deren Familien gedacht. Also, sind uns auch Eltern und Geschwister herzlich willkommen! Das Zeltlager wird, wie auch in den letzten Jahren, auf dem Campingplatz „Country Camping“ in Tiefensee stattfinden.

Die Anmeldung ist bis Sonntag, den 03.06.2018 möglich.

Weiter Vorabinfos

Weihnachtslehrgang in Brück

Wieder hatte der Karate Do im Fläming e.V. zum traditionellen Weihnachtslehrgang eingeladen. Der Höhepunkt war diesmal ein Training mit dem zweimaligen Kung Fu-Weltmeister Robert Pausch aus Eberswalde. Der San Da Kempo-Meister (5. Dan) zeigte, welche Impulse von dieser Sportart ausgehen und im Karate genutzt werden können.

Am 25. November 2017 versammelten sich in der großen Halle der Oberschule in Brück die Karateka des Karate Do im Fläming e.V. und ihre Gäste aus verschiedenen Brandenburger Vereinen zum diesjährigen Weihnachtslehrgang. Darunter auch zwei Karateka aus Bestensee und der Dabendorfer KV Makoto. Der besondere Höhepunkt der diesjährigen Veranstaltung war eine Trainingseinheit mit dem zweimaligen Kung Fu-Weltmeister Robert Pausch aus Eberswalde.

Bei dem Träger des 5. Dan im San Da Kempo standen die Gemeinsamkeiten und Unterschiede in der Ausführung der einzelnen Techniken mit dem im Fläming geübten Shotokan-Karate im Mittelpunkt. Er lenkte hier das besondere Augenmerk der Teilnehmer auf die Unterschiede der Energieübertragung zwischen sportlichen und nichtsportlichen Situationen. Als besonders spannend empfanden viele Teilnehmer die Partnerübungen dieses Trainingsabschnitts: Mit Robert Pausch waren auch einige seiner Schüler angereist, die sich nun den Shotokan-Karateka stellten. Dabei zeigte sich, dass die San Da Kempo-Athleten gewohnt sind, mit geringerer Distanz und größer Vielfalt in der Anwendung der Techniken in den Partnerübungen zu arbeiten. Für die Shotokan-Athleten war das eine interessante Herausforderung.

Den Abschluss seines Beitrags gestaltete Robert Pausch als Kombination aus Kraft- und Ausdauerübung. Den Schlusspunkt dieses Teils setzte ein begeisterter Applaus aller für den Kung Fu Meister!

Auch Stanley Schulze aus Schlepzig, nach langen Jahren im Karate seit Jahresfrist nun auch Trainer C, bemühte sich in zwei Einheiten, den Teilnehmern Elemente der Heian und Tokui Katas nahezubringen.

Im Anschluss an das Training unterzogen sich acht Mitglieder des Karate Do im Fläming erfolgreich einer Kyu-Prüfung. Alle Prüflinge absolvierten die Aufgaben zur Erlangung der nächst höheren Graduierung mit Bravour, was auch eine gute Bestätigung der Arbeit des Vereinstrainer-Teams ist.

Alle Teilnehmer fühlten sich wohl auf diesem Weihnachtslehrgang. Für die gute Stimmung sorgten neben den Verantwortlichen, Frank Isselborg und das Trainerteam, auch vor allem die vielen Vereinsmitglieder, die in Brück während der gesamten Veranstaltung einen wundervollen Imbiss mit dazugehörenden Erfrischungen und Getränkten bereithielten.

Wir danken allen „Flämingern“ für den guten Tag. Dabei wollen wir nicht versäumen, sie auch auf unsere nächsten Lehrgänge in Bestensee einzuladen: „SV-Karate vs. Krav Maga“ mit Gert Krüger am 17.02.2018 und „Ki-Karate“ mit Dr. Petra Schmidt am 26.05.2017. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen.

Weihnachtsfeier 2017

Liebe Vereinsmitglieder, liebe Eltern, liebe Freunde,

wir laden Euch wieder recht herzlich zu unserer Weihnachtsfeier zum Jahresende ein und hoffen auf Euer Erscheinen.

Wir treffen uns in der Halle der

Landkostarena, Goethestraße 17, 15741 Bestensee,
am Montag, den 18. Dezember 2017, ab 17:30.

Und wie in jedem Jahr bitten wir auch all jene, die uns beim Herrichten der Halle und bei der Bereitstellung von Speisen und Getränken helfen können, sich rechtzeitig bei Tina Reimann oder Wolf Strauß zu melden. Ihr erreicht uns unter 0151 51213380 (Wolf) oder 0177 8748406 (Tina) oder unter wolf.strauss@karate-bestensee.de oder tina.reimann@karate-bestensee.de.

Bestensee auf der 3. Rangliste in Brandenburg/Havel

Was für ein tolles Turnier! Acht Karateka vom SC Karate Bestensee kamen am Samstag, dem 18.11.2017, zum 3. Karate Ranglistenturnier, ausgerichtet vom 1. BKSV Brandenburg. Dank an die vielen Kampfrichter für die super Leistung, danke auch an die vielen Helfer aus den Reihen des 1. BKSV, die solch ein Turnier erst möglich machten.

Für die Wettkämpfer des SC Karate Bestensee e.V. war es in diesem Jahr der letzte Wettkampf vor Weihnachten. Unter unseren Athleten war erstmalig Nelly Schröder am Start, die einen schweren Stand hatte. Sie musste als Jahrgang 2007 in der Altersklasse Kata U 12 antreten und hatte dementsprechend starke Gegnerinnen. Für sie war es das erste Turnier in dieser Sportart.

Erstmalig trat Jocelien Bauer (7. Kyu), ebenfalls U 12, in beiden Disziplinen, Kata und Kumite, an. Es galt, das im Training Gelernte umzusetzen. Sie erkämpfte sich eine Bronzemedaille zur großen Freude ihres Trainers Axel Böger. In ihrem Kampf um den dritten Platz in ihrer Altersgruppe bezwang sie ihre Gegnerin mit zwei Gyaku-Zuki und einen gut platzierten Mawashi-Geri mit einem Punktestand von 4:1!

Die weiteren Endergebnisse für unsere Sportler: Rafael Langhammer (6. Kyu) holte in der Altersgruppe U 12 den 2. Platz bei der Kata und einen 3. Platz beim Kumite in der Gewichtsklasse -38 kg. Simon Böger (6. Kyu) erkämpfte sich jeweils einen 3. Platz bei der Kata und beim Kumite (Gewichtsklasse + 38 kg). Ihm wurde in einer umstrittenen Entscheidung ein Gyaku-Zuki durch eine Schiedsrichterberatung bei einem Punktestand von

4:3 aberkannt, womit durch den Gleichstand von 3:3 nach Ablauf der Kampfzeit der Kämpfer gewinnt, der den ersten Punkt (Senshu) erzielt hat. Infolge dessen war der 2. Platz für ihn nicht mehr erreichbar.

In der Altersklasse B, das entspricht U 8, erreichte Jakob Elias (7. Kyu) mit einer starken Darbietung einen 3. Platz, was ihm den Applaus der gesamten Wettkampfmannschaft und der umstehenden Zuschauer brachte. Maxim Dirschka (8. Kyu) wurde bei den Kumite- Wettkämpfen aufgrund eines organisatorischen Fehlers der Wettkampfleitung in seiner Altersgruppe U 10 übersehen, worauf Trainer Axel auf einen Ersatzkampf beim Veranstalter bestand. Nach kurzer Diskussion mit den Verantwortlichen bekam Maxim seinen Kampf und konnte durch einen Gyaku-Zuki und einen Mawashi-Geri zum Kopf seines Gegners mit einem Punktestand von 4:0 glänzend abschließen.

Großes Lob von den Trainern bekam auch Anne Elias, die selbständig als Coach die Kata- Altersgruppen U 12 f, U 10 und Kinder B unseres Vereins ausgezeichnet betreute und dabei zeigte, dass sie das Talent zum Trainer hat.

Das Fazit des Vereinsvorsitzenden Wolf Strauß und der beiden Trainer Ron Wolff und Axel Böger: „Wir konnten in den unterschiedlichen Alters- und Gewichtsgruppen teilweise sehr gute Kämpfe beobachten. Auch der Nachwuchs steht in den Startlöchern. Wir werden im Training auf eine weiterhin positive Entwicklung intensiv hinarbeiten.